Ausstellungen
Kunst begegnen - Geschichte nachspüren

"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele" (Pablo Picasso)

 

 

Martin Hoffmann
Eine besondere Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Holz

Heiliges, Wahres, Abstraktes und Darstellendes findet sich in einzigartigen Objekten an vielen Orten des Hauses, im 5. Obergeschoss, die Heiligenreihe:

 

 

Christina Simon
Sonnengesang des Echnatons

Sonnengesang des Echnaton
Einzigartig im Kanon der unzähligen ägyptischen Hymnen und Gebete ist der große Sonnengesang des Echnaton, der das Verhältnis zur Schöpfung neu besingt. Er verbirgt einen universalen Denkansatz, der sich in der Formensprache, den Welt- und Lebensbildern der Amarnazeit deutlich ausdrückt. Es war nicht nur ein kühner Versuch, den Monotheismus vorwegzunehmen, sondern auch das Verhältnis des Menschen zur Natur und zueinander neu auszurichten. Unsere europäische Kunst und Kultur stehen religions- und geistesgeschichtlich in der jüdisch-christlichen Tradition.
Jedoch mit Aufkommen von Flüchtlingsströmen aus dem ehemaligen mesopotamischen Raum – Syrien, Afghanistan, Irak – stellt sich die Frage nach den gemeinsamen Wurzeln neu. Im altorientalischen Raum haben
Generationen der Menschheit ein unwiederbringliches Kulturerbe hinterlassen.
Das gilt es zu bewahren und immer wieder den Blick neu darauf auszurichten. So können neue Impulse in der
heutigen Umbruchzeit Stabilität und tieferes Verstehen von Fundamentalem ermöglichen. Auch die Frage nach dem Dialog Mensch und Natur ist in einem weltweiten Kontext aktueller als je.

Architektur

 

 Bild Treppenhaus Albinmüller-Turm